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Marion Holzmann

Ausgabe Februar 2009

„Ein anderer schreibt Tagebuch, ich male ein Bild“

Schon von klein auf galt das Malen als eine große Leidenschaft von Marion Holzmann. Nachdem sie jahrelang – zum Missfallen der Eltern – die Wände der Wohnung bemalte, begann sie irgendwann Leinwände als Grundlage ihres künstlerischen Ausdrucks zu benutzen.

Seit einigen Jahren nimmt die Malerei in Marions Leben einen wichtigen Stellenwert ein.
Ihren Stil kann man nicht genau festlegen, man kann ihn am ehesten als experimentelle Kunst definieren. Ihr Arbeitsvorgang sieht so aus, dass sie raue Leinwände auf Holz spannt und mit Sand gemischten Gips oder Malte hinaufschmiert. Besonders gern malt Marion mit Pigmentfarben, die beliebig mischbar sind, und zwischendurch „matscht“ sie auch mit Fingerfarben auf den Leinwänden herum.

 

„Ein gutes Bild entsteht in 5 Minuten; etwas, was von Herzen kommt ist gleich fertig.“ (Marion Holzmann)

Die Themen ihrer Bilder holt sich Marion stets aus eigenen Erfahrungen. Da sie sehr spontan an das Malen heran geht, wendet sie dafür auch unterschiedlich viel Zeit auf. In einem speziellen Raum, der ihr ausschließlich zum Malen zur Verfügung steht, lässt sie vor allem in der Nacht ihre Gefühle zu Bildern werden.