Sehr geehrter Kunde. Wenn Sie noch nicht Abonent unseres Gesellschaftsmagazins sind können Sie dies hier nachholen. Senden Sie uns ein kurzes e-mail, und wir werden uns sofort um Sie bemühen.
Bereits mit 10 Jahren begann der aus Brixen stammende Künstler Bernhard Kerer zu zeichnen. Das Talent teilte er mit seinen Brüdern. Einer seiner Brüder ist heute sogar als Bildrestaurator in Stockholm tätig. Gegenseitig haben sie sich inspiriert.
Angefangen hatte Bernhard Kerer mit Farb- und Schwarztuschzeichnungen, wobei er Toumier und Spitzweg als seine damaligen Vorbilder nennt. Bereits in den 70er Jahren hatte Kerer seine Zeichnungen erfolgreich ausgestellt.
Später wurde seine künstlerische Arbeit von den Impressionisten der Jahrhundertwende inspiriert. Ende der 80er Jahre wechselte er in die Malerei, konnte sich aber nicht gänzlich vom Zeichnen trennen. Also eignete er sich eine Mischtechnik auf Holz aus Tempera, Aquarellkreide und Acrylfarbtusche unter gelegentlicher Verwendung von Blattgold oder Silber an.
Seit nunmehr 30 Jahren stellt Bernhard Kerer seine farbintensiven und ausdrucksstarken Werke mit großem Erfolg im In- und Ausland aus. Wer die Werke von Bernhard Kerer kennt, denkt wohl zuerst an seine ganz typische Handschrift, die Clowns, Feen, Elfen, Trolle, Kobolde und nicht zu vergessen die eindrucksvollen weiblichen Akte.
Auf die Frage, was ihn beim Malen inspiriert, antwortete er nach kurzem Überlegen und mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen: „Die Farben sind meine Droge – die Farben, die Frauen und Musik.“ Aber hin und wieder braucht er einfach nur Stille zum Malen, denn „manchmal ist gar nichts nie die schönste Musik“, so Bernhard Kerer.
In Zukunft möchte sich der heute in Mühlbach lebende Künstler ausschließlich auf Themenausstellung konzentrieren. So wird zum Beispiel ab 3. April seine Ausstellung „Die Farben der Musik“ in der Adlergalerie in Brixen zu besichtigen sein.
Peggy Ziller