erweiterte Suche  
 
In unserem Archiv finden Sie Inhalte unserer älteren Ausgaben.

Sehr geehrter Kunde. Wenn Sie noch nicht Abonent unseres Gesellschaftsmagazins sind können Sie dies hier nachholen. Senden Sie uns ein kurzes e-mail, und wir werden uns sofort um Sie bemühen.

Sie sind hier aufsuedtirolerin / Kultur / Bilder und „tesa“-Klänge:

„tesa“-Bilder und „tesa“-Klänge


Collagen und experimentelle Aktionen von Hans Rudolf Zeller in Franz Pichlers Atelier

Erst den Sandplatz überqueren, der eine riesige Tiefgaragen-Baustelle ist, dann das Bogentor durchschreiten, in den Innenhof von Schloss Kallmünz treten, dann die Holztüre öffnen und in das Atelier von Franz Pichler treten.
Aus den 60er und 70er Jahren stammen die Arbeiten mit „tesa“-Klebebändern, „Uhu“-Klebstoff und alltäglichen Fund- und Alltagstücken, die im Atelier von Franz Pichler ausgestellt wurden. An vier Märzabenden führte der experimentelle Musiker, Philosoph und Medienkünstler, Hans Rudolf Zeller, experimentelle Musikstücke und Kompositionen auf. Die von ihm entwickelte Ausdrucksform nennt er Schrift-Laut-Musik. Der in München lebende Künstler/Musiker bedient sich unter anderem seiner Stimme und seiner Schrift. Auf eine Plastikfolie, die auf einem Lichtprojektor lag, schrieb er und gleichzeitig oder einander ablösend konnten die Besucher Schriftentstehung betrachten und Lautartikulationen lauschen.