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Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Im Schlaf räumt die Seele auf. Mit den Träumen verarbeitet das Gehirn die vielen Eindrücke des Tages. Der Körper erholt sich. Die Zellen und das Gewebe werden erneuert, das Immunsystem gestärkt, Viren, Bakterien und Entzündungen bekämpft. Im Tiefschlaf schüttet die Hirnanhangdrüse das Wachstumshormon aus. Bei Erwachsenen ist dieses Hormon wichtig für den Aufbau neuer Zellen, die Kinder wachsen. All das läuft hauptsächlich in den ersten fünf Stunden ab. Die gesündeste Schlafdauer sind sieben Stunden. Etwas mehr oder weniger ist aber völlig normal.
Ursachen:
Hoher Blutdruck, Nieren- und Herzerkrankungen, Psyche, geologische Ursachen wie Wasseradern oder Erdverwerfungen, Mobilfunkmasten, Stromleitungen, Unterzuckerung, Lärm, Schichtarbeit, Stress, Überlastung.
Ernährung:
Fettes, Frittiertes, Hülsenfrüchte, Kohl, Rohkost und frisches Brot liegen schwer im Magen – also abends vermeiden. Dagegen machen Nudeln, Kartoffeln und Reis müde und fördern den Tiefschlaf. Idealerweise liegen zwischen Abendbrot und Einschlafen vier Stunden.
Der Körper braucht viel Flüssigkeit. Gut sind Wasser, Früchte- oder Kräutertees. Das meiste bis zum Nachmittag trinken und abends möglichst wenig, um die Blase zu entlasten.
Selbsthilfe:
Das Schlafzimmer muss kühl und die Luft leicht feucht und frisch sein. Trockene Luft reizt die Atemwege.
Im Schlafzimmer darf nichts an Arbeit und Alltag erinnern. Stellen Sie Bügelbrett oder Wäschekorb in andere Räume. Beruhigend wirken warme Wandfarben und schöne Bilder.
Das Bett sollte 20 Zentimeter länger als Ihre Körpergröße und breit genug sein.
Bettdecke und Matratze müssen atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeit gut abgeleitet wird.
Fernsehen behindert die Entspannung. Die schnelle Bilderfolge strengt Augen und Gehirn an, das stört später den Schlaf. Das TV-Gerät eine Stunde vor dem Zubettgehen ausschalten. Gehen Sie immer zur gleichen Zeit zu Bett. Tun Sie in den letzten 30 Minuten etwas, das Entspannung bringt. Optimal wäre Lesen oder leise Musikhören. Wenn ein Schlaftrunk, zum Beispiel Milch mit Honig zum Ritual gehört – umso besser.
Auch der Wecker kann in der Nacht stören. Wenn man sieht, wie spät es ist, oder wie lange man schon wach liegt, ärgert man sich. Ziffernblatt oder Leuchtanzeige wegdrehen!
Schlafsäckchen:
In ein Leinensäckchen je 25 g Hopfenblüten, Baldriankraut, Passionsblumen und Lavendelblüten füllen, zubinden und neben das Bett oder Kopfkissen legen.
Für warme Füße sorgen:
1 Paar dicke Baumwollsocken in kaltes Wasser tauchen, auswringen, anziehen. Ein trockenes Paar Wollsocken drüberziehen und ins Bett gehen. Die Socken bis zum Morgen anbehalten.
Akupressur:
Drücken und reiben Sie abends die Fingerspitzen beider Hände 3 Minuten aneinander (Abb. 1).
Massieren Sie mit den Fingerspitzen 3 Minuten die Mitte Ihres Hinterhauptes (Abb. 2).
Die letzten Punkte liegen auf den Füßen, 2 Querfinger unterhalb des inneren und äußeren Knöchels in Richtung Fersen (Abb. 3). Drücken Sie jeden Punkt 30 Sekunden.
Tee zur Beruhigung und Schlafförderung:
Baldrianwurzel 35 g, Hopfenblüten 15 g, Melissenblätter 10 g, Pomeranzenblüten 5 g, Gänsefingerkraut 10 g, Kamillenblüten 5 g, Fenchelfrüchte 10 g; 2 TL auf ¼ l heißes Wasser, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen, 2 Stunden vor dem Schlafen trinken.
Homöopathie:
Avena sativa Urtinktur: nervöse Erschöpfung, Schlaflosigkeit; 25 Tropfen vor dem Schlafen.
Coffea D 30: Gedankenflut, Aufregung, Phantasien; 5 Globuli ½ Std. vor dem Schlafen.
Valeriana (Baldrian) Urtinktur: Unruhe, Nervosität; 25 Tropfen vor dem Schlafengehen.
Zinkum valerianicum D12: Zuckungen wie Stromschläge, Nervosität; abends 10 Globuli.
Biochemie:
Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6, abends 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen und schluckweise vor dem Schlafengehen trinken.
Allgemeine Nervosität: 6 Wochen lang Nr. 5 Kalium phosphoricum D6, dreimal 2 Tabletten tagsüber im Mund zergehen lassen.
Schlaflosigkeit, Kribbeln, Taubheitsgefühl, innere Unruhe: Im Bett 4 Tabletten Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 im Mund zergehen lassen.
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Mit freundlichem Gruß,
Ihr
Robert Kopf
(Heilpraktiker)