Greta und Pia Mosca Marchegger - sind die Covermodels in der Oktoberausgabe

Geballte Frauenpower im Doppelpack

In der vorliegenden Oktober-Ausgabe der SÜDTIROLERIN erleben Sie, werte Leserinnen und Leser eine Neuheit. Noch nie schafften es eine Mutter und eine Tochter auf das Cover. Im nachstehenden Interview erfahren Sie, was die kreative und charismatische Interieur Designerin Pia Mosca Marchegger (im Interview legte sie auf die Anrede Pia wert) und ihre sportliche und sprachtalentierte Tochter Greta zum Fotoshooting, die Generationen und vieles mehr zu berichten haben.

Greta, deine Mama ist als Interior Designerin tätig. Freut es dich, dass Sie mit dir am Fotoshooting der „Südtirolerin“ teilgenommen hat?

Ein Cover schmücken zu dürfen, ist immer eine riesengroße Ehre und etwas ganz Besonderes. Zusammen mit der eigenen Mami ist es natürlich noch das „Tüpfelchen auf dem I“. Es hat mich sehr gefreut, als wir gefragt worden sind, im Duo auf dem Cover zu sein und nicht nur ich alleine. Ich würde auf jeden Fall sagen, dass es ein kleines „Life Goal“ ist und etwas, auf das ich sehr stolz und dankbar bin. Ich persönlich finde, dass Covers berühmter Mutter-Tochter-Kombis immer sehr inspirierend, cool und erfrischend sind.

Empathische Fotografen sorgen dafür, dass ein Fotoshooting einen entspannenden Charakter aufweist. Können Sie mir beide Ihre Eindrücke schildern, in Worte kleiden?

Greta: Ich bin von folgendem Motto überzeugt: „Teamwork makes the dreamwork“. Das gesamte Team, das mitgearbeitet hat, ist einfach nur wunderbar. Tolle, inspirierende Menschen, die uns ein tolles Fotoshooting ermöglicht und dafür gesorgt haben, dass das Shooting entspannt abgelaufen ist und noch dazu unglaublich viel Spaß gemacht hat. Ich habe schon mehrere Shootings erlebt, wo Stress und schlechte Laune an der Tagesordnung standen. Ganz anders bei diesem Shooting, wo von Beginn an eine super Stimmung herrschte und Mami und ich einfach nur genießen konnten – und das haben wir dem tollen Team zu verdanken.

Pia: Es war einfach ein rundum gelungener Tag mit einem tollen Team, das sich um alle Details gekümmert hat. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle. Armin Terzer ist ein Fotograf, bei dem man einfach die Leidenschaft zum Beruf spürt und bei dem man sich zu 1000 % wohl vor der Linse fühlt und dies natürlich dann auch ausstrahlt. Es hat an diesem Tag einfach alles gepasst, und der Spaßfaktor kam auch nicht zu kurz.

Pia, jede Generation hat ihre Träume und ihre Visionen. Was finden Sie an Gretas Generation „cool“?

Pia: An der Generation meiner Tochter finde ich cool, dass sie einfach die Welt entdecken will und sich auch traut, über den Horizont zu blicken. Heutzutage wissen die jungen Menschen, wie man lebt und genießt. Von meiner Tochter kann ich nur sagen, dass sie in ihrem jungen Alter bereits in fünf verschiedenen Ländern gelebt hat und mit Menschen aus aller Welt und deren Kulturen befreundet ist.

Was bezeichnet Greta an der älteren Generation dessen ungeachtet als „uncool“?

Uncool an der älteren Generation finde ich die Engstirnigkeit und die sehr eingeschränkte Weltanschauung. Natürlich möchte ich betonen, dass man nicht alle in einen Topf werfen kann. Aber viele Menschen der älteren Generation beharren auf einer bzw. ihrer Meinung und lassen keine andere zu. Das trifft dann zu, wenn vor allem Argumente und andere Sichtweisen von der jüngeren Generation kommen. Man muss dazu sagen, dass diese Menschen es oft einfach nicht anders kennen oder je kennen gelernt haben und sich schwer tun, die jüngere Generation „nachrücken“ zu lassen. Vorurteile, vor allem gegenüber dem, was man nicht kennt, gehören leider auch dazu.

Warum können sowohl auch die erfolgreiche Mutter und die sportliche und sprachbegabte Tochter voneinander lernen, dass Familie das Allerwichtigste ist?

Greta: Vielen Dank für die Blumen. (lacht)

Meine Mama ist eine Powerfrau. Alleine, wie sie Familie und Job ein Leben lang unter einen Hut kriegt… davon können wir Ladies der jüngeren Generation alle etwas lernen. Egal, ob es Banalitäten oder Werte sind: Man hört nie auf, von der eigenen Mama zu lernen – in allen Lebensphasen und in jedem Alter. Alleine die Wertschätzung, die sie Menschen gibt und wie sich Menschen in ihrer Gegenwart fühlen, ist für mich tagtäglich inspirierend.

Pia: Man lernt im Leben ja nie aus. So wie ich meiner Tochter viel beigebracht habe, so darf ich auch von ihr tagtäglich Neues lernen, und das macht mich stolz. Ich denke, dass wir uns gegenseitig sehr gut ergänzen und vor allem schätzen. Ein Beispiel: Wie meine Tochter zwischen fünf verschiedenen Sprachen hin- und herswitcht, ist für mich immer noch der Wahnsinn. Ich rede auch viel und gerne, aber sie redet mich in Grund und Boden. (lacht)

Gibt es sechs Stärken, auf die ihr untereinander neidisch seid?

Greta: Sechs Dinge, in denen meine Mama einfach unschlagbar ist sind sicherlich ihr Stil, ihre Fürsorge, ihre Lebensfreude, ihre Präzision, ihre Disziplin und ihre unschlagbaren Kochkünste. (lacht)

Pia: Ihr ansteckendes Lachen, ihren Mut, ihren Optimismus, ihre Energie (Greta ist ein Wirbelwind!), ihre Ausstrahlung und ihr Sixpack (lacht).

Pia, würden Sie Ihrem jüngeren Ich, das ebenfalls vom Cover der „Südtirolerin“ lächelt, als Motto für das Leben mitgeben?

Pia: Immer aufs Herz hören, denn es ist der richtige Wegweiser. Viel über sich selber lachen und das Leben und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Eine persönliche Zwischenfrage mit auszuschöpfendem Potential an beide: Kommt jetzt der große Durchbruch á la Heidi und Leni Klum?

Greta: Mami und ich sind ein gutes Team – egal, ob mit oder ohne Cover. Aber bei weiteren Anfragen sagen wir auf jeden Fall nicht Nein. (lacht)

Pia: (lacht) ... Man weiß ja nie, was das Leben für einen bereit hält, aber es gibt schlimmere Inspirationsquellen. Und wenn meine Greta mich nochmal dabei haben will, dann sag ich sicher nicht Nein.

Greta, warum ist für dich ein Mutter-Tochter-Shooting ein Beweis für die persönliche Beziehung zwischen deiner Mutter und dir?

Greta: Ich bin davon überzeugt, dass die Beziehung bzw. die Verbindung zwischen einer Mutter und ihrer Tochter eine ganz besondere, einzigartige ist, die man so mit keiner anderen vergleichen kann. Es ist eine sehr vielseitige Beziehung: Meine Mama spielt die ernste Mutterrolle, wenn es sein muss, ist aber ansonsten meine beste Freundin und für jeden Spaß zu haben. Und ich denke, dass dieses Cover bzw. dieses Shooting genau die Vielseitigkeit unserer Beziehung bestens verkörpert.

Bleibt das Fazit von Pia, das von Ihrer hübschen Tochter ergänzt werden darf …

Pia: Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Und ich hoffe, dass die Fotos dieses Shootings einfach nur das eine oder andere Lächeln hervorrufen werden...

Greta: Dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen... (lacht).

Interview: Andreas Raffeiner

 

Steckbriefe:

Name: Greta Marchegger. 

Wohnort: Zwischen Südtirol und Gardasee (Torbole), hat in den letzten zehn Jahren im Ausland gelebt, so u. a. in Barcelona.  

Ausbildung: Abschluss des Master Studiums in Marketing & Sales.

Sport: Professionelle Windsurferin. 

Leidenschaften: Alles was mit Wasser zu tun hat, der ganze Lebensstil rund herum und alle möglichen Wassersportarten wie Stand Up Paddling, Surfen etc. 

Hobbys: Reisen, fotografieren, tanzen, gutes Essen.

Auszeichnung: Südtirolerin des Monats September 2018.

IG Channel: greta_ita193.

 

 

Name: Pia Mosca Marchegger.

Wohnort: Zwischen Südtirol und Gardasee (Torbole). 

Beruf: Interior Designerin. 

Familienstand: Verheiratet mit Luis Marchegger, ehemaliger Windsurf Profi 

Leidenschaften: alle Ausdauersportarten wie laufen, Design, gute Küche und die Natur. 

Hobbies: Reisen, lesen, Musik und Bewegung in der Natur, Zeit mit der Familie und Freunde zu verbringen. 

 

 

Fotos: Armin Terzer

Friseur und Visagistin: Salon Valentino: Armin Wenter mit Anna

Location des Fotoshootings:

SEEHOTEL AMBACH in Kaltern der Manuela und des Klaus Maran