Nathalie Trafoier - das Covergirl in der Winterausgabe

Süße Verführung

 

Die Südtirolerin des Jahres Nathalie Trafoier im Covershooting

 

Im August gewann Nathalie Trafoier beim „Hubenbauer“ nicht nur wegen ihrer verzaubernden Art die Wahl zur Südtirolerin des Jahres 2018. Auch ihre Bodenständigkeit, ihr Engagement und ihre Offenheit überzeugten beim Online-Voting und vor dem Publikum. Jetzt ist Nathalie Trafoier Covergirl der SÜDTIROLERIN.

 

Nach ihrem Maturaabschluss im Sprachenlyzeum in Schlanders gastierte Nathalie Trafoier kurz in der Schweiz und in Belgien, um einige Praktika zu machen, nachdem sie in Meran, beim Kaffee König, eine Konditorausbildung absolviert hatte. Heute schlägt ihr Herz für den heimatlichen Betrieb Kuppelrain in Kastelbell.

„Ein klassischer Arbeitstag sieht bei mir wie folgt aus: Frühstück herrichten für unsere Gäste, danach beginn ich mit dem Temperieren der Schokolade und der Pralinenherstellung. Das Arbeiten mit Schokolade ist meine große Leidenschaft! Dann bereite ich die Törtchen und Desserts für den Mittagsservice und dem Nachmittagskaffee her. Manchmal helfe ich dann im Mittagsservice im Restaurant als Bedienung aus. Lieber bleibe ich aber in der Küche, um mich weiterhin mit dem Süßen zu beschäftigen.“

Der Nachmittag sei dann dem Fitnessstudio in Schlanders oder der Hausarbeit gewidmet. Gerade die sportliche Ertüchtigung sei ihr wichtig, nicht nur um Abstand zu gewinnen, sondern auch, um neben der süßen Verführung in Form zu bleiben. Der Arbeitstag endet für Nathalie Trafoier dann mit dem obligatorischen Besuch ihrer Oma im Altersheim, der wiederum gefolgt wird von der Arbeit im Service bis etwa 23 Uhr.

 Der Titel zur Südtirolerin des Jahres im Sommer 2018 sei etwas wirklich Besonderes für die junge Vinschgerin gewesen. Über die viele Anteilnahme – auch aus dem Ausland – sei sie überrascht gewesen:

„Ich verbinde mit dem Preis ein wunderschönes Jahr 2018 mit vielen persönlichen Highlights. Vielen Dank dafür nochmals! Ich war ganz erstaunt, wie viele Gäste, Freunde und Bekannte davon wussten und mich heute noch darauf ansprechen. Ganz viele haben angerufen, haben mich geherzt und haben mir schöne Blumensträuße geschenkt – darüber freut sich doch jede Frau. Es hat sich sogar ereignet, dass manche Gäste, die uns vorher noch nicht kannten, mich kennen lernen wollten und extra dafür zu uns ins Restaurant kamen.“

Eine gastronomische Art des Flirtens also! Attraktiv ist Nathalie Trafoier allemal – nicht nur wegen ihrer persönlichen Verbindung zum Süßen. Konditorin, eine besondere Leidenschaft für Schokolade, ein Alltag in der Pralinenherstellung und zugleich ein zauberhaftes Lächeln, abgerundet von einer makellosen Figur. Wie geht das?

„Allgemein ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Aber auf Süßes würde und könnte ich nie verzichten! Ich esse jeden Tag mindestens fünf Pralinen. Aber dafür gehe ich ja ins Fitnessstudio. Außerdem haben wir wirklich tolles lokales saisonales Obst und Gemüse, auf das ich sehr viel Wert lege. Ich habe dann noch den Vorteil, dass ich in einem sehr guten Restaurant aufgewachsen bin – wir haben so viele tolle Lebensmittel zur Verfügung: von Fisch bis Fleisch. Meine Mutter hat dann noch ihre eigenen Hühner. Solche Eier schmecken einfach viel besser, weil sie nur das Beste zum Essen bekommen.“

Ein stimmiges Gesamtpaket also! An Südtirol schätzt Nathalie Trafoier besonders die Landschaft, aber auch die Leute, das Essen, das Panorama in den Bergen und das mediterrane Flair. Als ein Ausdruck ihrer Verbindung zu ihrer Heimat hat die SÜDTIROLERIN Nathalie Trafoier mit dem Covershooting einen eindrucksvollen Tag geschenkt. Fotografin Julia Lesina Debiasi, die Nathalie schon immer fotografisch begleitet, und Make-Up Artistin Maria Pernthaler positionierten Nathalie im besten Licht. Ganz besonders war auch die Location: Am Göflaner Marmor, der zu ihrem heimatlichen Naturbild seit jeher gehört, inmitten der Naturkulisse mit Äpfeln und der verführerischen Schönheit Nathalie Trafoiers.

 

Zuletzt noch ein kleiner Blick in die Zukunft:

„In zehn Jahren hoffe ich, eine kleine oder auch größere Familie zu haben. Auch will ich weiterhin vielen Menschen mit meinen Pralinen und meiner Schokolade eine Freude bereiten. Als große Familie mögen wir immer noch hier im Kuppelrain sein und alle gesund bleiben!“

D. S.